Brestadt treibt Quartiersentwicklung in Gröpelingen voran
Die städtische Entwicklungsgesellschaft Brestadt startet ein neues Kapitel in der Stadt- und Quartiersentwicklung. Neben den Großprojekten Bremer Hof und Horten-Kaufhaus in der Innenstadt übernimmt sie nun erstmals offiziell eine Quartiersentwicklung in Gröpelingen.
Im Auftrag von Bausenatorin Özlem Ünsal soll die Brestadt das stark verfallene Hans Koschnick-Haus in der Geeststraße fachgerecht zurückbauen; der Kaufvertrag mit dem bisherigen Eigentümer ist bereits abgeschlossen. Das Gebäude, einst Wohn- und Geschäftshaus und im Besitz der Familie des früheren Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick, prägte lange Zeit das Umfeld. Nach einem Brand und jahrzehntelangem Leerstand verfiel es jedoch zunehmend und gilt heute als unbewohnbar.
Mit dem Rückbau soll das städtebauliche Problem beendet und Raum für eine positive Entwicklung des Quartiers geschaffen werden.
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD Stadt Bremen, Senihad Šator, begrüßt die Initiative: „Die Brestadt zeigt, dass sie nicht nur Großprojekte in der Innenstadt, sondern auch Quartiersentwicklung vor Ort kann. Mit dem Ankauf und Abriss des Koschnick-Hauses wird die Brestadt einen erheblichen Beitrag zur Quartiersentwicklung in Gröpelingen leisten. Es stellt außerdem eine Blaupause für den Umgang mit Problemimmobilien in unseren Quartieren dar."